Pflege im Alter

Irgendwann kommen wir alle in die Lage, über die eine Frage nachzudenken: Wie gewährleiste ich, dass ich im Alter oder im Krankenstand ausreichend versorgt bin? Warum Sie besser heute als morgen damit anfangen sollten, über diese Fragen nachzudenken, zeigen wir Ihnen hier.

 

Gesetzlich versorgt: Wird das reichen?

Ein jeder ist während seines Arbeitslebens gesetzlich sowohl kranken- als auch pflegeversichert. Und das ist auch gut und richtig so. Denn wenn wir heute bereits an morgen denken, dann kann das nur zu unserem Vorteil sein. Und viele von uns sehnen sich ja auch danach, nach den arbeitsreichen Tagen endlich Zeit für sich, für die Familie, für das Ehrenamt oder für etwas ganz anderes zu haben.

So jedenfalls sieht die Vorstellung aus. Und es stimmt ja auch: Mehr Zeit haben wir im Ruhestand definitiv. Die Frage ist aber, ob die gesetzliche Vorsorge fürs Leben, und zur Verwirklichung der Wünsche und Träume reicht. Auch die Frage nach Kranken- und Pflegeversicherung taucht hierbei auf. Aber was kostet überhaupt die gesetzliche Absicherung und welche Leistungen sind inbegriffen?

Gesetzliche Krankenversicherung: Das leistet sie

Jeden Monat werden 14,6 Prozent des Bruttogehaltes für die gesetzliche Krankenversicherung abgezogen. Je nach Höhe des Einkommens variiert also auch die Höhe des abzugebenden Betrages. Je nach Krankenkasse, bei der Sie versichert sind, kommt noch ein Zusatzbeitrag hinzu: Je nach Kasse kann dieser zwischen 0,39 und 1,6 Prozent liegen. Aber nur bis zur sogenannten Beitragsbemessungsgrenze, die 58.050 Euro brutto im Jahr beträgt.

Dafür erhalten Sie auch umfassende Leistungen, etwa Vorsorgeuntersuchungen, Standardimpfungen, Psychotherapie, stationäre Krankenhausaufenthalte bei einem Eigenanteil von zehn Euro pro Tag für maximal 28 Tage, Kinderkrankengeld oder Zahnbehandlungen.

Gesetzliche Pflegeversicherung: Für das Alter vorsorgen

Auch der Anteil der gesetzlichen Pflegeversicherung wird vom Bruttolohn abgezogen – und zwar 3,05 Prozent für Arbeitnehmer mit Kind beziehungsweise 3,3 Prozent für Arbeitnehmer ohne Kind. Was die Leistungen betrifft, so lassen sich diese in der Pflege zu Hause und der Pflege im Heim unterteilen.

Bei der Pflege zu Hause gibt es unter anderem folgende Leistungen:

  • Pflegegeld, Sachleistungen oder eine Kombination aus beidem
  • Entlastungsbeitrag von bis zu 125 Euro im Monat
  • Zuschuss für den Umbau der Wohnung sowie von Hilfsmitteln

Bei der Pflege im Heim wiederum haben Sie Anspruch auf diese Leistungen:

  • Vollstationäre Pflege
  • Kurzzeitpflege
  • Pflegeunterstützungsgeld

Die Leistung erhalten Sie, wenn Sie oder einer Ihrer Angehörigen diese bei Ihrer Krankenkasse beantragen. Dies ist dann möglich, wenn Sie gesundheitlich so eingeschränkt sind, dass Sie selbstständig nicht mehr zurechtkommen und deshalb Hilfe benötigen. Wie alt Sie sind, spielt hierfür keine Rolle.

Wie hoch der Anteil der Kosten ist, die die Krankenkasse übernimmt, hängt vom Pflegegrad ab. Der Pflegegrad kennt fünf Abstufungen und gibt an, wie viel Pflege der Antragsteller benötigt. Je höher der Pflegegrad, desto höher der Kostenanteil. Die Einstufung des Pflegegrades vollzieht hierfür ein Gutachter.

Gesundheitsvorsorge

Privat versichert: Nehmen Sie es selbst in die Hand

Alles, das über die gesetzliche Absicherung hinausläuft, ist nicht versichert. Wenn Sie etwa eine Zahnreinigung benötigen, gibt die gesetzliche Krankenkasse Ihnen dafür keinen Cent. Und sollten Sie einmal ins Pflegeheim, dann müssen Sie zusätzlich bis zu 2.000 Euro im Monat dafür zahlen.

Es macht also durchaus Sinn, über private Zusatzversicherungen nachzudenken. Welche Versicherung für Sie sinnvoll ist, müssen Sie selbst entscheiden. Sie können sich aber auch beraten lassen, etwa bei Ihrer Volksbank in Südwestfalen. Denn welche Versicherungen Sie benötigen ist sehr individuell. Genau deshalb ist eine Beratung sehr wichtig. Aber ein paar Zusatzversicherungen, die Sie übrigens bei jedem Anbieter abschließen können, etwa bei R+V, sind unabhängig davon sinnvoll.

Zahnzusatzversicherung für gesunde Zähne

Für so manche Zahnbehandlung kommt die gesetzliche Krankenversicherung nicht auf, etwa für eine professionelle Zahnreinigung. Auch bei Füllungen und Kronen übernimmt die Krankenkasse nur einen Teil der Kosten. Für den Großteil müssen Sie selbst aufkommen.

Eine Zahnzusatzversicherung macht durchaus Sinn – alleine um die Kosten der professionellen Zahnreinigung zu decken. Eine solche sollte mindestens einmal, noch besser aber zweimal im Jahr erfolgen. Kosten für jede Reinigung: bis zu 120 Euro. Je nach Zusatzversicherung haben Sie die Kosten dafür oft bereits nach einer professionellen Zahnreinigung wieder eingespielt.

Krankentagegeld: Gut versichert für den Ernstfall

Eine sehr beliebte Zusatzversicherung ist die Krankentagegeldversicherung. Diese springt ein, wenn Sie für längere Zeit arbeitsunfähig sind. Denn häufig endet für Arbeitnehmer die Lohnfortzahlung bereits nach sechs Wochen. Wenn Sie für die Zeit danach versichert sind, müssen Sie sich keine weiteren Gedanken darüber machen.

Nach einer bestimmten Karenzzeit (häufig ist das die Zeit, für die noch der Arbeitgeber den Lohn ausbezahlt) übernimmt dann die Zusatzversicherung die Lohnfortzahlung des Nettoeinkommens. Also auch über diese Versicherung lohnt es sich ein paar Gedanken zu machen.

Pflege-Bahr für mehr Sicherheit im Alter

Bei der Pflege-Bahr handelt es sich um eine private Pflegevorsorge, die vom Staat bezuschusst wird. Hierfür müssen Sie mindestens zehn Euro im Monat einzahlen, wobei vom Staat zusätzlich fünf Euro dazu kommen.

Es gibt mehrere Anbieter, die die Pflege-Bahr in ihrem Portfolio haben. Deshalb ist ein Vergleich wichtig. Auch eine ausführliche und aufklärende Beratung in der Volksbank in Südwestfalen ist empfehlenswert. Für alle Anbieter gilt jedoch, dass die Beiträge steigen, je älter der Versicherungsnehmer bei Vertragsabschluss ist. Es lohnt sich also bereits früh darüber nachzudenken.

Gut versichert und uneingeschränkt das Leben genießen

Es ist eine große Errungenschaft, dass wir in Deutschland so umfassend gesetzlich versichert sind. Doch nicht für alle Bedürfnisse und Erfordernisse reicht die gesetzliche Absicherung aus. Für all diese zusätzlichen Lebensbereicherungen ist eine private Zusatzversicherung sehr sinnvoll. Welche für Sie in Frage kommt, finden Sie am besten in der genossenschaftlichen Beratung der Volksbank in Südwestfalen heraus.

Alles aus einer Hand: Bei der Volksbank in Südwestfalen treffen Sie nicht nur auf kompetente Beratung, sondern auch auf ihren zuverlässigen Partner der R+V Allgemeine Versicherung AG! Gemeinsam finden wir heraus, welche Versicherungen für Sie sinnvoll sind, damit Sie später dann sorgenlos und glücklich Ihr Leben genießen können.

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