Rechner neben Haus

Sie wollen sich den Traum vom eigenen Haus erfüllen? Endlich keine Miete mehr zahlen, viel Platz haben und fürs Alter abgesichert sein? Damit Ihrer Traumimmobilie nichts mehr im Weg steht, zeigt Ihnen die Volksbank in Südwestfalen eG 10 unterschätzte Kostenpunkte, die beim Hausbau entstehen. Damit sind Sie auf alles vorbereitet.

Ein eigenes Haus zu bauen, ist eine aufregende Sache. Meist geht man ein solches Groß-Projekt nur einmal im Leben an. Eine gute Vorbereitung ist deshalb unerlässlich, vor allem was Ihre Finanzen angeht. Mit unseren 10 Tipps werden Sie bei der Finanzierung Ihres Traumhauses keine Probleme haben.

 

Hausbau

Diese Nebenkosten entstehen vor und während des Baus

Bevor Sie mit dem Bau Ihres Eigenheims loslegen, erwerben Sie in den meisten Fällen ein passendes Grundstück. Bereits dabei fallen die ersten Nebenkosten an: die Grunderwerbsteuer. Sie beträgt in Nordrhein-Westfalen 6,5 Prozent des Kaufpreises. Wenn Sie das Grundstück über einen Makler erworben haben, dann fallen auch hier Kosten an. Die Maklerprovision beläuft sich auf insgesamt 7,14 Prozent. Wobei diese jeweils hälftig von Verkäufer und Käufer getragen wird – zumindest ist das in Nordrhein-Westfalen der Fall. Für einen Notar, der u. a. den Kaufvertrag aufsetzt und den Grundbucheintrag veranlasst, muss ebenso gezahlt werden. Hier müssen Sie etwa zwei Prozent des Kaufpreises einplanen.

Vor dem Baustart kommen noch weitere Nebenkosten hinzu. Diese teilen sich auf in Vermessungs- und Versicherungskosten, Kosten für die Baugenehmigung, Erschließungskosten und vieles mehr. Die Volksbank in Südwestfalen eG bietet Ihnen schon vor Abschluss einer Baufinanzierung professionelle Ansprechpartner, die Ihre speziellen Bedürfnisse bei der Planung und Berechnung berücksichtigen.

1. Vorbereitung

Bevor Sie überhaupt mit dem Bau beginnen können, müssen Sie einiges organisieren. Nachdem Sie ein geeignetes Grundstück gefunden haben, lassen Sie ein Baugutachten erstellen, um zu prüfen, ob das Grundstück für Ihr Bauvorhaben geeignet ist. Bedenken Sie außerdem, dass eventuell alte Gebäude abzureißen, Schutt abzutransportieren und Vegetation zu beseitigen sind. Bevor Sie eine Baugenehmigung beantragen können, brauchen Sie des Weiteren einen Lageplan Ihres Grundstücks mit eingezeichnetem Objekt. Um diesen erstellen zu lassen, ist ein professioneller Vermessungsingenieur notwendig. Auch wichtige Versicherungen sollten abgeschlossen werden. Ohne Bauherrenhaftpflicht- und Bauleistungsversicherung kann der Bau Ihres Eigenheims nicht beginnen.

2. Nebenkosten auf der Baustelle

Auf einer Baustelle fallen nicht nur die eigentlichen Baukosten, sondern auch ein paar Nebenkosten an. Zunächst brauchen Sie Strom und Wasser für Ihre Baustelle. Später kommen noch Kosten für die Heizungsabnahme und die Endabnahme durch das Bauamt hinzu. Eventuell müssen Sie damit rechnen, dass zusätzlich die Begutachtung durch einen Prüfstatiker verlangt wird.

3. Verzögerungen beim Bau

Das Wetter kann man leider nicht beeinflussen. Es ist meistens der Grund, weshalb es beim Hausbau zu Verzögerungen kommt. Wenn beispielsweise der Winter früher einbricht als erwartet, müssen Sie Ihre Baustelle eventuell für mehrere Wochen stilllegen. Das erhöht die Kosten. Oft muss deshalb die alte Wohnung länger gemietet werden, während gleichzeitig die Ratenzahlungen für den Kreditvertrag beginnen. Es kommt zur Doppelbelastung. Außerdem ist es sinnvoll, die Baustelle während einer Stilllegung überwachen zu lassen, um Schäden durch die Witterung oder etwa Diebe zu verhindern.

4. Planungsabweichungen

Der Bau schreitet voran, doch Ihnen fallen immer mehr Dinge auf, die Sie doch anders gestalten wollen? Einzelne Planungsabweichungen sind zwar in der Regel kein Problem, können aber ins Geld gehen. Entscheiden Sie sich beispielsweise im Nachhinein für andere Badfliesen oder wollen Sie eine Wand um zehn Zentimeter verschieben, müssen Sie dafür ordentlich draufzahlen. Überlegen Sie deshalb im Vorfeld genau, was Sie in Ihre Planung aufnehmen und widerstehen Sie, wenn möglich, der Verlockung nachträglicher Änderungen.

 

Garten bepflanzen

Diese Nebenkosten entstehen nach dem Bau

Geschafft! Nun können Sie einziehen und es sich im neuen Heim gemütlich machen. Aber vergessen Sie nicht, sich auch weiterhin gut um Ihr Häuschen zu kümmern! Die Instandhaltung einer Immobilie ist notwendig, damit ihr Wert nicht verfällt. Sie umfasst die Kosten für Reparaturen, Inspektionen und Ausbesserungen. Auch wenn Ihr Haus ganz neu ist, sollten Sie etwas für künftige Reparaturen zur Seite legen. Einige alltägliche Kosten kommen unmittelbar auf Sie zu.

5. Gestaltung der Außenanlage

Mit dem Hausbau allein sind Sie noch nicht am Ziel. Auch wenn Sie die Gestaltung Ihrer Außenanlagen selbst übernehmen, kostet das einiges an Zeit und Geld. Dazu gehören in erster Linie die Einfriedung inklusive Gartentor, die Einfahrt und eine Garage oder Unterstellmöglichkeit für Ihr Auto. Des Weiteren kommen Maßnahmen zur Regenwasserversickerung sowie ein Geräteschuppen und die Gartengestaltung hinzu.

6. Grundsteuer

Die Grundsteuer muss jeder Hausbesitzer von Beginn an entrichten. Sie errechnet sich aus der Größe und Lage Ihres Hauses sowie aus dem Baujahr und der Art der Bebauung. Die Grundsteuer ist von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich. Informieren Sie sich also im Vorfeld, um mit diesen Kosten planen zu können.

7. Müll- und Abwassergebühren

Auch die Müll- und Abwassergebühren werden von der Gemeinde festgelegt und müssen von jedem Hausbesitzer gezahlt werden. Müllabfuhrgebühren richten sich nach dem Volumen der Abfallbehälter. Abwassergebühren werden anhand des Frischwasserverbrauchs errechnet. Hinzu kommt die Gartenbewässerung, die in Nordrhein-Westfalen zwischen 1,24 Euro und 1,95 Euro pro 1.000 Liter beträgt.

8. Versicherungen

Einige Versicherungen sind für Hausbesitzer von Beginn an unerlässlich. Dazu zählen die Wohngebäude-, Elementar- sowie die Hausratversicherung. Diese sichern Ihre Immobilie gegen Sturm-, Feuer- und Wasserschäden ab und ersetzen im Leistungsfall das Inventar Ihres Hauses.

9. Strom-, Wasser- und Heizkosten

Die Strom-, Wasser- und Heizkosten berechnen sich nach Ihrem individuellen Verbrauch. Bedenken Sie, dass Sie in einem Haus womöglich mehr verbrauchen als in einer Wohnung. Sind Sie darauf gut vorbereitet, werden die Kosten nicht zur bösen Überraschung.

10. Reparaturen und Instandhaltung

Auch in einem neuen Haus müssen von Beginn an bestimmte Instandhaltungsarbeiten vorgenommen werden. Es entstehen Kosten für die regelmäßige Heizungswartung sowie für den Dienst des Schornsteinfegers.

 

Kundenberaterin

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Die TÜV-geprüfte Kundenberatung der Volksbank in Südwestfalen eG garantiert Ihnen eine zuverlässige Baufinanzierung mit Brief und Siegel. Unsere Spezialisten kümmern sich mit Herz und Hand um Ihre individuellen Bedürfnisse.